Dreiländergiro 24.06.2012 Nauders (AUT)

Der Dreiländergiro in Nauders ist jedes Jahr ein tolles Radevent. 2 Strecken stehen zur Verfügung. Die A Strecke führt von Nauders über den Reschenpass nach Italien bis Prato. Von dort geht es über 48 Spitzkehren auf das Stilfserjoch. Nach einer rasanten Abfahrt wird von St. Maria aus der Ofenpass in Angriff genommen. Nach kurzer Abfahrt muss noch der Ova Spin erklommen werden. Durch das Unterengadin geht es wellig über Zernez und Scuol auf der Schweizer Seite bis nach Martina. Der Schlussanstieg - die Norbertshöhe - wird über 11 Spitzkehren bezwungen, ehe man nach einer kleinen Abfahrt das Ziel wieder in Nauders erreicht.

 

Die B-Strecke beginnt ebenfalls in Nauders über den Reschenpass nach Italien. In Glurns wird allerdings rechts abgebogen - somit das Stilfserjoch ausgelassen. Dafür hat man ab Glurns einen 30 km Anstieg über Taufers auf den Ofenpass. Der Rest der B-Strecke ist identisch wie die A-Strecke.

Bei der A-Strecke werden ca. 3.300 Höhenmeter bei 168 km überwunden. Bei der B-Strecke ca. 2.000 Höhenmeter und 134 km.

 

Drei aktive RSCler waren am 24. Juni in Nauders und standen bei schönstem Radfahrwetter am Start. Guido und Sascha sind die A-Strecke, Ulla die B-Strecke gefahren.

 

Um 6.30 fiel bei noch etwas kühlen Temperaturen der Startschuss und die insgesamt über 3.000 Teilnehmer wurden auf die Strecke geschickt. Der Anstieg zum Stilfserjoch von Prato ist einer der schönsten - wenn nicht sogar der schönste - in der gesamten Alpenregion. Ein herrlicher Ausblick bietet sich auf der Strecke. Auf 2.000 m kann man von der Franzenhöhe aus die gewaltige Steilwand des Stilfserjochs respekt- und ehrfurchtsvoll bewundern. Von da an sind es noch ca. 20 Kurven bis auf den Pass. Die Abfahrt ist technisch sehr anspruchsvoll und verlangt uns einiges ab - auch die ca. 3 km lange Naturpiste. Froh ohne Panne in St. Maria angekommen zu sein, stärken wir uns an einer der sechs Labestationen.

 

Der Ofenpass wartet. Das krasse Gegenteil zum Stilfserjoch - unspektakulär und bis auf ein paar Serpentinen geht's hier nur gerade aus bei 8 % nach oben. Dort werden erstmal die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Nach einer kurzen, knackigen Abfahrt auf einer sehr gut ausgebauten Straße erreichen wir den Fuß des Ova Spin. Über diesen Pass kann man locker drüberrollen. Eine wunderschöne Abfahrt bis Zernez folgt.

 

Ab Zernez bildet sich eine 20 Fahrer starke Gruppe - bunt zusammen gewürfelt aus aller Herren Länder. Gemeinsam absolvieren wir die restlichen ca. 60 km bis nach Martina und spenden uns gegenseitig Windschatten. Und dann der letzte Anstieg - die Norbertshöhe. Ab hier zählen wir die 11 Spitzkehren rückwärts und freuen uns oben anzukommen. Ein kurzer Blick auf Nauders und ab geht's in Richtung Ziel.

 

Im Ziel stellen wir die Räder ab, legen uns ins grüne Gras und genießen unser wohlverdientes Bier sowie einen großen Teller Pasta.

 

Die Fahrzeiten: Ulla 7:23 Stunden (B-Strecke); Sascha 8:22 Stunden (A-Strecke); Guido 9:24 Stunden (A-Strecke)

Wir freuen uns, wenn wir nächstes Jahr wieder am Start stehen.

 

Bericht: Guido

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Kommentare: 1
  • #1

    rsc-badkrozingen (Dienstag, 26 Juni 2012 10:10)

    Toller Bericht! Inspiriert mich, diese Pässe auch mal unter die Räder zu nehmen.
    Anna Maria

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